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Die
wohl schon bis ins 12. Jahrhundert zurückreichenden beiden Burgen der
„Herren von Perneck“, eines bajuwarischen Adelsgeschlechtes, liegen auf dem
Berg-kamm oberhalb des von 1578 - 1582 erbauten Renaissanceschlosses und der 1531
belegten, schon früher als Burgkapelle bestandenen, Wallfahrtskirche „Klein-Mariazell“.
Eine Burg, wahrscheinlich die „Obere“, war zur Gänze freies Eigen, die Zweite zur Hälfte Lehen des Landesherren. Beide Burgen wurden nach Erbauung des
Schlosses nicht mehr bewohnt. Die „Untere“ wurde wohl zum Großteil als
Baumaterial für das Schloss abgetragen.
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Die
“Obere Burg”, heute als “Große Ruine” bekannt, ist in ihrer beherschenden
Lage und großzügiger Ausstattung mit teilweise noch erhaltenem Pallas und Turnierhof eine der
interessantesten frühen erhaltenen Adelsbauten der bajuwarischen
Besiedelung der mittleren Steiermark.
Das
Grabschild des letzten Herren von Pernegg in der Wallfahrtskirche zeigt als
Wappentier einen Panther, den gleichen Panther den heute noch das
steirische Wappen führt. Beide, die Herren von Pernegg und die Herzöge der
Steiermark, waren Nachkommen der Burggrafen von Steyr mit diesem
Wappentier. Nur führt die Steiermark einen silbernen Panther – das
Wappentier der Herren von Pernegg war schwarz und ist heute noch im Zentrum
des Wappens der Freiherrn von Racknitz, die Pernegg durch Erbschaft im 16. Jhdt. erwarben, erhalten.
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Die
Burg war sehr ausgedehnt, wie sich an den erhaltenen Mauerresten noch immer
feststellen lässt. Zudem bestand sie aus einer Vorburg und der eigentlichen
Hauptburg und stellte somit eine Doppelburg dar. Vor der Vorburg befand
sich vermutlich eine Zugbrücke – der 2. erhaltene Graben war wohl durch
eine Holzbrücke verbunden. Von der Vorburg ist der Eingangsbereich mit dem
imposanten Rundbogenportal noch recht gut erhalten. Die Zufahrt erfolgt von
der Ortschaft Pernegg durch den Gabraungraben zum Bauerngehöft
“Höfelbauer“.
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Die Burgruine eignet sich ideal für Filmaufnahmen ist jedoch in
ihrer Substanz teils baufällig und deren Betreten deshalb aus
Sicherheitsgründen verboten.
Bitte kontaktieren sie uns bei Interesse
vorab.
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