Durchforstung

 

 

 

 

 

Vorrangiges Ziel von Durchforstungen ist die Stabilität des verbleibenden Baumbestandes. Durch frühzeitige Eingriffe erhöht sich sowohl die Produktionsleistung der Bäume (größere Baumkronen, mehr Licht und bessere Verankerung der Bäume im Boden), als auch deren Widerstandsfähigkeit gegen Schadenseinflüsse.

 

Im Durchforstungsstadium werden vor Arbeitsbegin Zielbäume (Z-Bäume) ausgewählt und markiert. Die wesentlichen Kriterien hierbei sind:

  1. Vitalität
  2. Stabilität
  3. Qualität
  4. Verteilung
  5. Baumart

 

Z-Stamm Auszeige

 

Die Ausszeige der Z-Stämme und der stärksten Bedränger hat im Bergwald von „Oben nach Unten“ zu erfolgen, da nur so eine maximale Sicht auf die Baumkronen vorhanden ist.

Zwei bis drei Eingriffe bis zur halben Umtriebszeit sind grundsätzlich ausreichend, sollen jedoch alle fünf bis zehn Jahre bzw. einem Höhenzuwachs von drei bis fünf Metern wiederholt werden.

 

Arbeiten im Sortiment

 

Der Zuwachs wird auf eine ausreichende Zahl wuchskräftiger und qualitativ hochwertiger Z-Stämme konzentriert, um in kürzerer Zeit stärkere Dimensionen zu erreichen. Das wirtschaftliche Ziel der optimalen Verwertung des Holzes ist ohne Durchforstungsmaßnahmen daher nicht möglich.