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Vorrangiges Ziel von Durchforstungen ist die Stabilität des
verbleibenden Baumbestandes. Durch frühzeitige Eingriffe erhöht sich sowohl
die Produktionsleistung der Bäume (größere Baumkronen, mehr Licht und bessere
Verankerung der Bäume im Boden), als auch deren Widerstandsfähigkeit gegen
Schadenseinflüsse.
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Im Durchforstungsstadium werden vor Arbeitsbegin Zielbäume (Z-Bäume)
ausgewählt und markiert. Die wesentlichen
Kriterien hierbei sind:
- Vitalität
- Stabilität
- Qualität
- Verteilung
- Baumart
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Die Ausszeige der Z-Stämme und der
stärksten Bedränger hat im Bergwald von „Oben nach Unten“ zu erfolgen, da
nur so eine maximale Sicht auf die Baumkronen vorhanden ist.
Zwei bis drei Eingriffe bis zur halben Umtriebszeit sind
grundsätzlich ausreichend, sollen jedoch alle fünf bis zehn Jahre bzw.
einem Höhenzuwachs von drei bis fünf Metern wiederholt werden.
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Der Zuwachs wird auf eine ausreichende Zahl wuchskräftiger und
qualitativ hochwertiger Z-Stämme konzentriert, um in kürzerer Zeit stärkere
Dimensionen zu erreichen. Das wirtschaftliche Ziel der optimalen Verwertung
des Holzes ist ohne Durchforstungsmaßnahmen daher nicht möglich.
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